Bei der Auseinandersetzung mit mythischen Figuren oder der Tier- und Pflanzenwelt konzentriere ich mich auf Eindrücke, die mich faszinieren, und die Gefühle, die sie in mir hervorrufen.
Die abstrakten Bilder, die ich mit diesen Eindrücken assoziiere, bringe ich in meinen Zeichnungen oder Skulpturen zum Ausdruck. Dabei entwickle ich Formen, bei denen unterschiedliche Begriffspaare miteinander verschmelzen, um meine Ausdruckssprache weiter auszubauen.
Die Visualisierung gegensätzlicher abstrakter Konzepte zeigt sich in Begriffspaaren wie Begierde und Tabu, Werden und Vergehen sowie hohl und geistig. Wiederkehrende Bildelemente wie das Hirschgeweih, der Weidenbaum, die Distel oder die Spinnenlilie verweisen auf westliche und asiatische Symbolwelten und werden in den vielschichtig aufgebauten Zeichnungen zu hybriden Formen verwoben.
Jonghoon Im
Vor dem Hintergrund wolkig ineinander verschwimmender Farbfelder erscheint ein fremder Kosmos organischer Formen.
Sein Ziel ist die Visualisierung gegensätzlicher abstrakter Konzepte, das Sichtbarmachen von Begriffspaaren wie ‚Begierde und Tabu‘, ‚Werden und Vergehen‘ oder ‚hohl und geistig‘. Wiederkehrende Bildelemente wie das Hirschgeweih, der Weidenbaum, die Distel oder die Spinnenlilie verweisen auf westliche und auf asiatische Symbolwelten und werden in den vielschichtig aufgebauten Zeichnungen zu hybriden Formen verwoben.
Die Verschmelzung gegensätzlicher Elemente findet nicht nur inhaltlich, sondern auch während des Arbeitsprozesses mit Acryltinte auf Papier statt, bei dem zufällige Farbverläufe den Ausgangspunkt für weitere Formen bilden, die in akribischer Schablonentechnik entstehen.
Aus Intuition und Konstruktion entwickelt Jonghoon Im eine hybride Formensprache, die sich auch in seinen skulpturalen Werken zeigt.
Dr. Claudia Quittenbaum